Aktuelles: Corona

Corona – wesentliche Themen werden berührt..?

Die Möglichkeiten sich einzubringen, zu vernetzen, das Leben sinnvoll zu füllen, zu gestalten, lebendig unterwegs zu sein, Freu(n)de zu haben – jetzt gilt für alle Kontaktbeschränkung! Da haben wir zur Zeit ähnliche Erfahrungen, sind auf uns selbst zurück geworfen, müssen mit uns auskommen, auch in der Partnerschaft neu zusammenraufen/finden.

Manche haben jetzt die öffentliche Erlaubnis, es ruhig angehen zu lassen. Andere ringen mit dem Überleben und sind mehr unter Spannung – sehr gegensätzlich.

Wenn ich nicht weiß, was ich will, bin ich jetzt entlastet, weil ich nicht wählen kann, ich muss es nehmen, wie es kommt, ich muss nicht mehr den Ansprüchen genügen können – besser, höher, weiter… Mach was aus Dir, aus deinem Leben, was soll von Dir bleiben…. drohende, beengende Gedanken/ Stimmen in mir? Wenn ich etwas sichern muss und die Unsicherheit des Gelingens bleibt oder die Bedrohung des eigenen Lebens sogar, brauche ich damit einen guten Umgang. Birgt diese Zeit die Chance, uns neu auf die Spur zu kommen? Wir haben eine Zeit um uns neu zu finden….finden? Was denn? Wie geht das? Was ist eigentlich damit gemeint?

Wie wäre es mit der Frage zu beginnen, wie ich selbst diese Situation finde, was taucht da auf? Tut mir etwas gut, was mag ich an dieser Einschränkung?  Wie ist mein Empfinden in Bezug auf mein Alleinsein oder auf die Unsicherheit, auf das, was nicht einschätzbar ist?

Corona – was könnte meine Überschrift sein, wenn ich dieses Etwas auf mich wirken lasse?

Es werden vielleicht Themen berührt, die jetzt aktueller sind, aber doch irgendwie schon lange als mehr oder weniger bemerktes nicht gelöstes Problem da sind. Vielleicht taucht die Frage auf, wie ich mich in dieser Welt zurechtfinden kann? Wo ich Halt finde? „Wie kann ich mit meinen Ängsten zurechtkommen?“

Oder: „Wer bin ich eigentlich?“ Fühle ich mich wertvoll in mir? Was ist mir wichtig, worauf lege ich den Akzent in meinem Leben? Komme ich vor, oder erfülle ich die Wünsche anderer? Fühle ich mich vielleicht als Pflichterfüller/in? Mag ich mein Leben leben? Erlebe ich mein Leben als wertvoll, sinnvoll? Oder lebe ich sowieso im Rückzug, erlebe mich eigentlich nur immer im Kreis mit meinen Gedanken und Bewertungen zu meinem Inhalts-losen Leben – abgewertet, beurteilt/ verurteilt?

Wie kann ich mich vor mir selbst in meinem So-sein rechtfertigen, mir erlauben im Jetzt mit dem, was ist umzugehen, wie ich es tue, mich darin verstehen und aushalten …und eine andere Haltung zu mir zu entwickeln? Was bemerke ich dabei an mir und kann es auf einmal achten als etwas, was mal sehr sinnvoll war, um mich zu schützen, und wie kann ich mich ohne Schutz in Situationen erleben/bewähren?

Grundlegende Fragen werden angerührt, wenn wir uns auf die Spur kommen. Das Schöne darin ist, dass etwas zum Leben kommen will. In uns ist bei dem Bemerken des Schweren auch die Sehnsucht, dass sich etwas ändert, und da ist es zu spüren, dass sich da etwas Raum verschaffen will, vielleicht zaghaft, aber es hat eine Kraft und führt dahin, dass wir mehr wir selbst werden. Das macht mir immer wieder Mut, es begeistert mich, dass in uns eine Kraft ist, die leben will, mit der wir leben können, in der es sich lebendiger anfühlen wird. Das ist das Wesentliche im Menschen, ein Geheimnis, ein Wunder, wenn wir dem auf die Spur kommen. Mich macht es ehrfürchtig – in der Begleitung von Menschen und im eigenen Werden auch.

Willkommen

Sie sind hier auf der Homepage der Praxis für Psychotherapie und Lebensberatung von Susanne Kotzerke.

Auf den nächsten Seiten finden Sie Erklärungen zu meiner Herangehensweise in Beratung und Therapie, dem Verständnis von Menschsein und finden Anregungen zu Themen wie Depression und Burn-Out.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie das für Sie Richtige finden und einen guten Weg im Leben.

Zu mir

  • 1982 – 1985 Pädagogik/Sozialpsychologie Studium Universität Hannover
  • 1993 Persönlichkeitsprofil-System DISG Trainer–Lizenz
  • 2002 – 2003 Ausbildung Bibliodrama – Leitung
  • 2002 – 2008 Studium Dipl. Pädagogik Universität Hannover

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Beratungsgespräch

Die existenzanalytische Sicht stellt den Einzelnen mit seinem spezifischen Problem und mit dem, was ihn beschäftigt in den Mittelpunkt. „Was ist es, was gerade für Sie die Schwierigkeit darstellt“ –  ist meine Frage, der ich nachgehen werde. Kein Schema, keine Interventionen,  sondern das Herausarbeiten Ihres individuellen Erlebens, Ihrer Sicht.
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Strand

Existenzanalyse / Logotherapie

Die Bedeutung „Existenz“ kann leicht missverstanden werden, meint hier die Sinnorientierung des Menschen und seine damit verbundene Freiheit, und gleichzeitig die Verantwortung dafür:  Grundsätzlich hat jeder einen freien Willen, mit dem
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Depression, Burn-Out, Trauer

Depression ist eine Krankheit, die vielleicht gar nicht richtig wahrnehmbar scheint, denn auf einmal fallen Dinge einfach nur schwerer, das Leben scheint fad und leer,
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Ängste und Panikattacken

Im Alltag sind Ängste vielfältig vorhanden, wir nennen sie vielleicht lieber Sorgen. Sie fallen gar nicht so auf, können aber das Leben lenken. Weiterlesen >>

Psychotherapie / Beratung

Hilfen im Gespräch bei:

  • Sinn- und Orientierungssuche
  • Entscheidungsschwierigkeiten bei beruflichen oder privaten Veränderungen
  • schwerem Verlust, z.B. nach Verlust eines Kindes, nach Tod oder Suizid eines Nahestehenden

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Focusing

Focusing ist eine Achtsamkeits-basierte Herangehensweise und beruht auf dem Verständnis, dass unser Körper helfen kann die inneren psychischen Vorgänge aufzuspüren. Ein Felt-Sense ist ein vor-bewusstes Erleben von etwas für uns Wichtigem. Was wir noch nicht in Worte fassen können, ist aber schon da und lässt sich im Körper entfalten, wenn man ihm Raum dafür gibt.

Eugene Gendlin ist der Begründer von Focusing, er war Philosoph, Psychologe und Psychotherapeut.